Ostindien Reise zu vier der "Sieben Schwestern" - Magie zwischen Klöstern und Dschungel

Sie sind abenteuerlustig und möchten Indien gerne abseits der Touristenpfade entdecken? Auf dieser Reise für Entdecker erleben Sie wunderschöne und exotische Orte im wenig bereisten Osten Indiens. Genießen Sie den Anblick der schneebedeckten Gipfel des Himalayas, von grünem Dschungel und herrlichen Naturschutzgebieten. Machen Sie sich mit den buddhistischen Klöstern und dem jahrhundertealten Erbe indigener Volkstämme vertraut und erleben Sie die faszinierende Tierwelt Assams. Diese Reise führt Sie durch vier der sogenannten „sieben Schwestern“, die nur durch einen schmalen Landkorridor mit dem Rest Indiens verbunden sind. Die Nordostprovinzen Assam, Arunachal Pradesh, Meghalaya und Nagaland sind voller Magie und eröffnen Ihnen einen Blick auf Indien, wie es den meisten Reisenden verborgen bleibt. Wenn einfache Unterkünfte und teilweise lange Fahrtzeiten für Sie in Ordnung sind, werden Sie begeistert sein und noch lange gerne an diese einzigartige Reise zurückdenken.

Reiseverlauf, Ostindien Reise, Stepmap

Reiseinformationen

Reiseverlauf

18 Tage
Kolkata – Shillong – Guwahati – Balipara – Bomdila – Tawang – Dirang – Balipara – Kaziranga – Majuli – Jorhat – Kohima – Dimapur – Kolkata

Ihre persönlichen Specials

  • Tauchen Sie ein in den Iewduh-Markt in Shillong
  • Besuchen Sie einen Wettkampf im traditionellen Tir-Bogenschießen
  • Spüren Sie die Magie des heiligen Waldes von Mawphlong
  • Genießen Sie bei der Überquerung des Sela-Passes die Bergpanoramen
  • Erleben Sie die vielfältige Vogelwelt des Nameri-Nationalparks
  • Gehen Sie auf Jeepsafaris im Kaziranga-Nationalpark
  • Erhaschen Sie Einblicke in das Leben auf Asiens größter Flussinsel
  • Lernen Sie die Traditionen der Naga-Stämme kennen
Ausblick aus dem Ri Kynjai Serenity By The Lake Hotel, Shillong, Ostindien Reise, Natur
1. Tag Ankunft in Indien & weiter in den Osten

Namaste und herzlich willkommen in Indien! Ihre Reise beginnt in Kolkata, von wo aus Sie sogleich per Inlandsflug über Bangladesch in den äußersten Osten des Landes weiterreisen. Ihr Ziel ist die in 1.500 Metern Höhe gelegene Stadt Shillong im Bundesstaat Meghalaya, dem „Haus der Wolken“. Vom Tourismus noch kaum berührt, fasziniert Meghalaya mit seinen sanften Hügellandschaften voller Wälder, Weiden, Reisfelder und Äcker. Dort werden Sie am Flughafen empfangen und zu Ihrem Hotel mit Blick auf den Umiam-See gefahren. Der Rest des Tages steht Ihnen frei zur Verfügung. Übernachtung in Shillong.

2. Tag Markttreiben, Musik & Bogenschießen: facettenreiches Shillong

Nach dem Frühstück machen Sie sich beim Besuch des Donbosco Center For Indigenous Culture (DBCIC),  Asiens größtem Museum für indigene Kultur, erst einmal mit der Kultur der hier lebenden Menschen vertraut. Später gewinnen Sie bei einem Spaziergang über den Iewduh-Markt erste Einblicke in das tägliche Leben der Einheimischen. Iewduh bedeutet wörtlich "großer Markt" und die Ausmaße des Iewduh machen seinem Namen alle Ehre. Hier bekommen Sie alles, was das Herz begehrt. Halten Sie Ihre Kamera am besten immer griffbereit, denn das wuselige und bunte Treiben liefert außerdem fantastische Fotomotive. Nach dem Trubel machen Sie es sich im Dylan‘s Café gemütlich und lassen sich ein leckeres Mittagessen mit herzhaften amerikanischen Gerichten oder lokalen Spezialitäten schmecken. Das Café ist dem berühmten Musiker Bob Dylan gewidmet, der hier wie ein Gott verehrt wird. Gut gestärkt sehen Sie sich dann einen Wettkampf im traditionellen Bogenschießen, dem Tir, an. Das Tir ist eine der Lieblingssportarten der Khasi, einer der drei größten Volksgruppen der Region. Vor Wettkampfbeginn werden Wetten darüber abgeschlossen, wie viele der Geschosse das Ziel treffen. Diese Sportart hat in Shillong das Pferderennen fast ganz verdrängt. Übernachtung in Shillong.

Jewduh Markt, Shillong, Ostindien Reise
Heiliger Wald Mawphlang, Ostindien Reise, Natur
3. Tag Der heilige Wald von Mawphlang

Meghalaya ist in etwa zur Hälfte von Wald bedeckt, wovon nahezu die komplette Fläche nicht dem Staat, sondern Gemeinden der matriarchalischen Khasi-Volksgruppe gehört. Dies sind die heiligen Wälder von Meghalaya, in denen nach lokaler Stammesüberzeugung eine Gottheit, die die Form eines Tigers oder Leoparden annimmt, lebt. Alles Leben hier steht unter deren strengem Schutz und selbst das Pflücken eines Blattes oder Mitnehmen eines Steins ist verboten. Der bekannteste dieser Wälder ist der heilige Wald von Mawphlang, etwa eine Stunde südwestlich von Shillong. Dieser mag für Uneingeweihte unauffällig erscheinen, aber gemeinsam mit einem lokalen Khasi-Führer enthüllen Sie sein Geheimnis. In der Nähe des Eingangs, der beinahe wie ein Portal in eine andere Welt anmutet, stehen riesige Megalithen, die die Grenze des heiligen Waldes markieren. Sie wurden in Erinnerung an die Toten errichtet und dienen seit uralten Tagen als Stätten für Dank- und Segenszeremonien. Sobald Sie den Wald betreten, entdecken Sie ein erstaunliches Netz von Pflanzen und Bäumen. Einige von ihnen, die wohl bereits mehr als 1.000 Jahre alt sind, sind voller alter Weisheit. Hier gibt es viele Heilpflanzen, von denen manche sogar Krankheiten wie Krebs und Tuberkulose heilen können. Übernachtung in Shillong.

4. Tag Weiter nach Guwahati

Ihre Reise führt Sie nun weiter nach Guwahati, das im indischen Bundesstaat Assam liegt. Nach dem Check-in im Hotel besuchen Sie eine der wichtigsten Sehenswürdigkeit Guwahatis, den Kamakhya-Tempel. Der ursprüngliche Tempel stammt aus dem 10. Jahrhundert, wurde aber von muslimischen Invasoren zerstört und im 17. Jahrhundert im assamesischen Stil wieder aufgebaut. Er befindet sich auf dem Nilachal-Hügel etwa acht Kilometer westlich der Stadt und ist ein wichtiges Heiligtum für die Anhänger des Shakti-Kults, der die weiblichen Gottheiten in den Mittelpunkt der Verehrung stellt. Nicht-Hindus ist der Zutritt zum Tempelinneren untersagt. Der Tempel ist der lokalen Gottheit Kamakhya gewidmet, einer blutrünstigen Erscheinungsform der Göttin Durga. Bis 1832 wurden der Göttin anlässlich des jährlichen Ambubachi-Festes im Juli Menschenopfer dargebracht, die sich freiwillig zur Verfügung stellten und nach Ihrem Tod als Heilige verehrt wurden. Tieropfer sind noch heute üblich. Übernachtung in Guwahati.

Kamakhya Tempel, Guwahati, Assam, Ostindien Reise
Silver Tips Bungalow, Wild Mahseer Tea Planters Bungalow, Balipara, Ostindien Reise, Boutique
5. Tag Kolonialer Charme im Wild Mahasheer Tea Planters Bungalow

Nächstes Ziel auf Ihrer Reise ist die ebenfalls in Assam gelegene Stadt Balipara, die Sie nach etwa fünf Fahrstunden erreichen. Nach dem Check-in im Hotel können Sie den Rest des Tages Ihren Vorstellungen entsprechend gestalten. Ihre Unterkunft für die heutige Nacht ist das Heritage-Hotel Wild Mahasheer Tea Planters Bungalow im Adabari Tea Estate, das ursprünglich der Assam Tea Company gehörte. Das Anwesen aus dem 19. Jahrhundert ist ein historisches Gebäude, das sich durch seine schöne viktorianische Architektur auszeichnet. Die vier einzelnen Bungalows verteilen sich auf einem 22 Hektar großen Grundstück, umgeben von Teegärten, Bäumen und Blumen. Genießen Sie die Ruhe, die vom Summen der Insekten und Zwitschern der Vögel unterbrochen wird. Die geräumigen Zimmer sind stilecht im Kolonialstil eingerichtet und bieten eine schöne Aussicht auf den Garten. Seinen heutigen Namen verdankt das Wild Mahasheer Tea Planters Bungalow einem der widerstandsfähigsten Fische der Welt: dem Mahseer, dessen Fang lange Zeit den indischen Maharadschas vorbehalten war. Vertreter dieser Art tummeln sich auch im nahegelegenen Bhoroli-Fluss. Übernachtung in Balipara.

6. Tag Orchideen und buddhistische Spiritualität in Bomdilla

Ein neuer Tag, ein neues Ziel. Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg nach Bomdilla, das etwa 2.400 Meter über dem Meeresspiegel im indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh – der nordöstlichsten Ecke Indiens – liegt. Die kleine Stadt ist bekannt für ihr kühles Klima, Apfelplantagen, freundliche Menschen und den fantastischen Blick auf schneebedeckte Himalaya-Gipfel. Unterwegs besuchen Sie das Tipi Orchideenzentrum, das über 7.500 Orchideen beherbergt (Blütezeit April und Mai). Nach dem Check-in in Ihrer Unterkunft statten Sie dem buddhistischen Kloster einen Besuch ab, das zu den Hauptattraktionen der Gegend zählt. Wenn es die Zeit erlaubt, können Sie sich anschließend bei einem Bummel über den Markt in eine Welt der Farben und Düfte entführen lassen. Übernachtung in Bomdilla.

Ausblick von Bomdilla, Arunachal Pradesh, Ostindien Reise, Natur
Sela Pass, Tawang, Ostindien Reise, Natur
7. Tag Atemberaubendes Panorama auf dem Weg nach Tawang

Heute liegt ein Reisetag vor Ihnen. Ihr Ziel ist die Stadt Tawang, die das größte Kloster in Indien und nach dem Potala-Palast in Tibet das zweitgrößte Kloster der Welt beherbergt! Die heutige Fahrt führt zunächst entlang des Flusses Dirang und weiter über einen Anstieg zu den Passhöhen von Sela. An einem klaren Tag ist die Aussicht rundum atemberaubend. Auf diesem berühmten Pass liegt die meiste Zeit des Jahres Schnee. Zwischendurch können Sie immer wieder anhalten, um die fantastische Aussicht zu genießen. Übernachtung in Tawang.

8. Tag Die Klöster von Tawang

Dieser Tag ist der Erkundung der Bergstadt Tawang gewidmet. Das uralte Tawang-Kloster, das in 3.500 Metern Höhe auf einem Gral nahe der Grenze zu Tibet liegt, ist die Hauptattraktion des Bundesstaates. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Kloster ist Zentrum des spirituellen Lebens der „Gelbmützen“, einer von vier Sekten, die sich während der Einführung des Buddhismus in Tibet bildeten, und wurde einst im Auftrag des fünften Dalai Lama gegründet. Die Wände wurden in der Vergangenheit verstärkt, um Angriffe aus Bhutan abzuwehren. In der riesigen Bibliothek werden viele kostbare Schriften aufbewahrt. Doch die größte Kostbarkeit ist eine zehn Meter hohe Buddha-Figur, die in Einzelteilen aus Tibet über den Himalaya transportiert wurde. Weitere interessante Stationen Ihrer Besichtigung sind das Frauenkloster (Ani Gompa) und das Kloster von Urgelling. In Urgelling wurde der sechste Dalai Lama geboren. Genießen Sie die besondere Stimmung an diesem Ort und kommen Sie zur Ruhe. Alternativ können Sie ein Dorf der Monpa besuchen, einen lokalen buddhistischen Volksstamm, der die besondere Kunst der aus Tibet stammenden Thangkha-Malerei praktiziert. Außerdem sind die Monpa sehr bewandert in der Teppichknüpferei, Weberei und Holzschnitzerei. Übernachtung in Tawang. 

Tawang Kloster, Ostindien Reise, Kultur
Schwarzhalskraniche, Ostindien Reise, Natur
9. Tag Gerngesehener Gast in Dirang: Schwarzhalskraniche aus Sibirien

Durch die faszinierende Schönheit der malerischen Berglandschaft fahren Sie über den Sela-Pass zurück nach Dirang. Der Ort liegt eingebettet zwischen hübschen Tälern, Apfelplantagen und Schafzuchtfarmen. Im Winter können Sie hier mit etwas Glück Schwarzhalskraniche aus Sibirien beobachten. Nach dem Check-in im Hotel steht Ihnen der Rest des Tages frei zur Verfügung. Unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang durch die Umgebung oder entspannen Sie in Ihrem Hotel. Übernachtung in Dirang.

10. Tag Zurück nach Balipara

Auch heute liegt wieder ein Reisetag vor Ihnen. Von Dirang aus fahren Sie zurück nach Balipara, wo Sie für zwei weitere Nächte im Wild Mahasheer Tea Planters Bungalow einchecken. Übernachtung in Balipara. 

Wild Mahseer Tea Planters Bungalow, Balipara, Ostindien Reise, Boutique
Nameri National Park, Ostindien Reise, Natur
11.Tag Vielfältige Vogelwelt im Nameri-Nationalpark

Ihr Tag beginnt bereits früh mit einem Ausflug zum Nameri-Nationalpark am Fuße des Himalayas. Das Schutzgebiet beheimatet Elefanten, Leoparden, Bisons und Pferdehirsche. Besonders bekannt ist der Park jedoch für seine große Anzahl an Vogelarten, die Sie hier beobachten können. Erleben Sie die Ruhe und die morgendliche Frische des Waldes während eines Dschungelspaziergangs im Park. Mit etwas Glück erspähen Sie seltene Weißflügelenten, die hier in recht großer Anzahl leben. Außerdem beheimatet der Park Weißwangen-Rebhühner, Furchenhorn- und Nepalhornvögel, Malaienbaum- und Amurfalken, Graukopf- und Kleinere Seeadler, verschiedene Spechte, Pirole und viele mehr. Zurück im Hotel können Sie sich ein wenig ausruhen und mit einem leckeren Mittagessen stärken. Am Nachmittag besuchen Sie ein nahegelegenes Dorf des Garo-Stammes, die sehr geschickte Weber sind. Wenn Sie möchten, können Sie auch das traditionelle Gewand der Garo anprobieren. Am Abend kehren Sie zurück in Ihr Hotel. Übernachtung in Balipara.

12. Tag Jeep-Safari im Kaziranga-Nationalpark

Heute lassen Sie Balipara hinter sich und fahren nach Kaziranga. Auf dem Weg können Sie die atemberaubende Landschaft Assams bewundern – die Region zählt zu den artenreichsten der Welt. Der Kaziranga-Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 430 Quadratkilometern, die von Hochgrasfluren, Waldungen und Sumpfgebieten dominiert wird. Dieser idyllische Nationalpark gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Kaziranga ist Heimat von mehr als 75% des Bestandes des großen indischen Nashorns und bietet vielen Tieren einen einzigartigen Lebensraum. Ihre Unterkunft für die kommenden zwei Nächte ist die am Rande des Nationalparks gelegene Diphlu River Lodge, die sich wunderschön in die Landschaft einfügt. Hier genießen Sie eine unvergleichliche Intimität mit der Natur. Die insgesamt 12 reet-und bambusgedeckten Cottages sind von der einfachen Architektur der Mising-Stammeshäuser inspiriert und mit handgefertigten Stoffen und Möbeln ausgestattet. Die Diphlu River Lodge engagiert sich für einen verantwortungsvollen Tourismus, der die Natur, die Wildnis und die lokalen Gemeinden immer an erster Stelle stellt. Nach dem Check-in tauchen Sie bei einer geführten Jeep-Safari (gemeinsam mit anderen Gästen) ein in die Faszination der Wildnis und seiner Bewohner. Übernachtung in Kaziranga.

Safari, Kaziranga Nationalpark, Ostindien Reise, Natur
Elefanten im Kaziranga National Park, Ostindien Reise, Natur
13. Tag Abwechslungsreicher Tag im Kaziranga-Nationalpark

Die Natur ruft! Verbringen Sie den ganzen Tag damit, den Park und seine reiche Tierwelt auf geführten  Jeep-Safaris, Wandersafaris oder Elefantenritten (gemeinsam mit anderen Gästen) aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu erkunden. In der Abenddämmerung kehren Sie schließlich zu Ihrer Lodge zurück. Übernachtung in Kaziranga.

14. Tag Weiterreise nach Jorhat

Vom Dschungel geht es heute weiter nach Jorhat. Dort steht Ihnen nach dem Check-in im Hotel der Rest des Tages frei zur Verfügung. Übernachtung in Jorhat.

Teeplantage in Jorhat, Ostindien Reise
Traditionelles Webe, Majuli, Ostindien Reise, Kultur
15. Tag Einblicke in das Leben auf Majuli

Gut gestärkt unternehmen Sie heute einen Ausflug auf Asiens größte Flussinsel. Mit einer einfachen, lokalen Fähre setzten Sie über den mächtigen Brahmaputra zur Insel Majuli über. Da die Insel noch abseits der Touristenrouten liegt, finden neben den überwiegend in kleinen Dörfern lebenden Einwohnern auch viele Tier- und Pflanzenarten einen sicheren Lebensraum. Auf der Insel angekommen, unternehmen Sie eine erste Erkundungsfahrt. Besonders interessant sind die Klöster oder Sattras, die bereits im 15. Jahrhundert auf Majuli entstanden. Hier wird eine einzigartige Form des Vaishnavismus praktiziert, der die Gleichstellung aller und Gewaltlosigkeit gegenüber Mensch und Tier fordert. Sie besuchen das Dakshinpaat Sattra, in dem die Mönche ein zölibatäres Leben führen, sowie das Natun Samaguri Sattra, dessen Mönchen es erlaubt ist, zu heiraten – ein interessanter Kontrast. Das Natun Samaguri Sattra ist zudem bekannt für die Maskenherstellung. Gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter besuchen Sie außerdem Dörfer der Mishing, der größten ethnischen Volksgruppe auf Majuli Island. Frauen der Mishing-Volksgruppe sind großartige Weberinnen. Schauen Sie ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter und beobachten Sie, wie die kunstvollen Stoffe entstehen. Übernachtung in Jorhat.

16. Tag Auf nach Nagaland

Letztes Ziel auf Ihrer Reise ist die Stadt Kohima im indischen Bundesstaat Nagaland. Die Vielzahl an Volksstämmes werden zusammengefasst als „Naga“ bezeichnet und unterscheiden sich durch ihre Sprache, teilweise ihre Haartracht und insbesondere durch die großen farbigen Tücher. Kohima liegt im Süden Nagalands auf einer Höhe von 1.444 Metern über dem Meeresspiegel und ist die Hauptstadt des Bundesstaates. Nach der Ankunft im Hotel können Sie den Rest des Tages Ihren Vorstellungen entsprechend gestalten. Übernachtung in Kohima.Unser Tipp: Wenn Sie während des beliebten Hornbill Festivals (Ende November – Mitte Dezember) nach Kohima reisen und Sie sich als krönenden Abschluss noch einmal ein echtes Highlight gönnen möchten, empfehlen wir Ihnen, die Nächte in Kohima im traumhaften Kohima Camp Nagaland zu verbringen. Das eigens für den Zeitraum des Festivals errichtete Luxuscamp liegt inmitten grüner Waldlandschaften. Die Zelte sind mit einem romantischen Himmelbett und geschmackvollen Möbeln ausgestattet und bieten atemberaubende Ausblicke auf das Bergpanorama ringsum. Neben dem Besuch des Festivals empfehlen sich auch vom Camp organisierte Dorfspaziergänge, die Ihnen die Möglichkeit bieten, tief in die Kultur der Naga einzutauchen.

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Kohima, Ostindien Reise, Natur
17. Tag Kohima und Umgebung erkunden

Gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter erkunden Sie heute die interessantesten Seiten Kohimas. Sehenswert sind vor allem der gepflegte Soldatenfriedhof mit Blick auf die Stadt, die Kathedrale von Kohima, deren Architektur viele Elemente traditioneller Naga-Häuser enthält, und das Staatliche Museum, das eine seltene Sammlung von Artefakten jedes Naga-Stammes zeigt. Im zwanzig Kilometer westlich von Kohima gelegenen Dorf Khonoma erhalten Sie anschließend einen Einblick in das traditionelle Leben und die Geschichte der Angami, die zu den Naga-Stämmen zählen. Das kleine Dörfchen konnte sich bis heute seinen traditionellen Charme bewahren. Auch die Natur rund um Khonoma mit dichten Wäldern und üppig grünen Bergen ist überwältigend. Völlig zu Recht wird Khonoma als das „grüne Dorf“ bezeichnet. Während Ihres Besuches sollten Sie auch die umliegenden Reisterrassen besichtigen, auf denen bis zu 20 verschiedene Arten von Reis angebaut werden. Schließlich kehren Sie nach Kohima zurück. Übernachtung in Kohima.

18. Tag Abschied von Indien

Heute heißt es Abschied nehmen vom geheimnisvollen Osten Indiens. Um viele Eindrücke von den sagenhaften Kultur- und Naturschätzen, die die Nordostprovinzen des Landes bereithalten, reicher, werden Sie zum Flughafen gebracht und treten Ihren Weiter- oder Rückflug via Kolkota an.

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