Geheimtipp Karnataka - Unsere Frontoffice-Managerin Corina Rainer in Indien


Geheimtipp Karnataka - Unserer Frontoffice-Managerin Corina Rainer in Indien

Mit einem freundlichen „Namaste“ werden wir am Flughafen im pulsierenden Bangalore begrüßt. Tausend Gedanken gehen mir durch den Kopf: Was mich wohl im exotischen Indien erwartet? Sicherlich viel Kultur, kulinarische Eindrücke und etwas Natur. So steht es in meinem Reiseverlauf, den ich ausführlich studiere, da es nicht nur meine erste Indien, sondern auch meine erste Asien-Reise ist. Vielversprechend klingt bereits der Slogan des indischen Bundesstaates Karnataka, der lautet: „One State – Many Worlds!“.

Stadtpalast von Innen, Indien Rundreise
Bangalore - Tradition trifft auf Moderne

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel erkunden wir die Millionenmetropole Bangalore. Die Hauptstadt von Karnataka ist auch als das „Silicon-Valley“ Indiens bekannt. Trotz seiner Moderne und dem geschäftigen Treiben, hat die Stadt nichts an seiner Tradition und Kultur verloren. Beweis dafür sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie das architektonische Meisterwerk „Vihana Soudha“, der Regierungssitz Karnatakas oder der Palast von Bangalore. Diese altertümliche Burg ist dem englischen Windsor Castle nachempfunden und gewährt Einblicke in eine Zeit, als Maharadschas über das Land herrschten. Vor allem für Geschichtsbegeisterte ist es eine interessante Kurzreise  in eine längst vergangene Kultur. Während eines Mittagessens bei Naan und Panir erhalten wir von unserer Reiseleitung einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns in den nächsten Tagen erwartet: Die Vorfreude steigt. Nach so vielen Eindrücken und mit etwas Jetlag fallen wir erschöpft in unsere Betten.

Auf den Spuren der Sultane und Maharadschas

Gut gestärkt führt unsere Reise weiter nach Mysore. Zwischen Bangalore und Mysore liegen nicht nur 125 Kilometer, sondern auch einige Sehenswürdigkeiten, die sich alle innerhalb der beschaulichen Ortschaft Srirangapatna befinden. Eine davon ist der einstige Sommerpalast des Sultans Tipu. Das fast vollständig aus Teakholz bestehende Bauwerk ist mit aufwendigen Malerarbeitern verziert. Im Inneren befindet sich eine Ausstellung von Gemälden, die erahnen lässt, wer hier einmal residiert hat. Nach einer kurzen Besichtigung bestaunen wir auch den „Sri-Rangamathaswany-Tempel“, der zugleich Namensgeber der Stadt ist.

Ranganatha Tempel, Indien Rundreise

Der Hindugottheit Vishnu geweiht, zählt diese Tempelanlage zu den größten und bedeutendsten ihrer Art in Karnataka. Im Inneren befindet sich eine überdimensional große Messing-Statue von Vishnu, der auf einer Schlange ruht. Als Außenstehende und Nicht-Hindus können wir einen kurzen Blick auf die Statue der Hindu-Gottheit erhaschen.

Sari Anprobe in Karnataka, Indien Rundreise

Nach einem Ausflug in die Vergangenheit Karnatakas kommen wir in Mysore an, wo wir die edlen Saris unserer Reiseleiterin anprobieren dürfen. Es ist eine Kunst für sich die sechs Meter langen Stoffe richtig zu drapieren. Zum Glück zeigt uns Nimaala die Wickeltechnik und hat uns binnen Sekunden eingekleidet. Am nächsten Tag haben wir ausgiebig Zeit den Maharadscha-Palast, auch bekannt als Amba Vilas, zu bestaunen. Die einstige Residenz der Maharadscha-Dynastie ist das Wahrzeichen Mysores und wird von drei Torbögen und einer prachtvollen Stadtmauer umsäumt. Ich bin sehr beeindruckt von den verschiedenen Räumlichkeiten, wie der Empfangshalle für Privataudienzen, dem „Public Durban“ für Generalaudienzen oder dem Hochzeitssaal. Ich zücke meine Kamera und würde am liebsten jedes kleine Detail fotografieren, um die volle Farbenpracht des Palastes einzufangen. Nach etwas indischer Kunst-Geschichte, folgt der Besuch des Devaraja Marktes. Ich muss mich zuerst einmal an das rege Treiben gewöhnen, da es mein erster Besuch eines solchen Marktes ist. In diesem Gewusel versuchen Händler ihre Ware an den Mann zu bringen.

Andere wiederum zeigen uns, wie man Räucherstäbchen herstellt. Nachdem man sich reichlich mit Gewürzen und Stoffen eingedeckt hat, wohnen wir einer Zeremonie im Haus einer indischen Familie bei. Zu unserem Glück ist dies genau der Geburtstag von Ganesha, einer hinduistischen Gottheit. Es ist überaus interessant eine solche Tradition mitzuerleben. Nach der Opfergabe gibt es auch für uns reichlich zu Essen. Die Gastfreundlichkeit während meiner Indien-Reise ist wirklich einmalig. 

Mit so vielen Eindrücken im Gepäck machen wir uns auf den Weg Richtung Kabini. Unser Hoteldirektor in Mysore gibt uns noch Folgendes mit: „If you haven’t been to Mysore, you just haven’t seen South India.“  Diese Aussage erinnert mich auch heute noch an meine Reise nach Südindien.

Elefanten, Tiger & Co

In Kabini angekommen beziehen wir erstmals unsere Zimmer im Evolve Back Resort. Wir sind so erstaunt vom Ambiente und von der Natur in Kabini, sodass ich kurzzeitig zweifle, ob ich in Südindien oder doch in Uganda oder einem anderen afrikanischen Staat bin. Das Evolve Back Resort in Kabini ist von traumhafter Schönheit und versprüht seinen eigenen, fast afrikanischen Charme. Nach etwas Erholung am Infinity-Pool geht es weiter auf meine erste Safari im Nagarhole Nationalpark. Mitten im Regenwald angekommen fängt es leider an zu regnen, wodurch wir keine Tiger erblicken. Dennoch sehen wir jede Menge verschiedener Affen, Rehe, Wildschweine, Pfaue und natürlich auch Elefanten. Am Abend wohnen wir einer traditionellen Tanz-Zeremonie bei.

Devaraja Markt, Mysore, Indien Rundreise
Abschied aus Indien

Der letzte Tag meiner Indien-Reise ist angebrochen und wir machen uns wieder auf den Weg Richtung Flughafen. Vorab können wir bei einer Yoga-Stunde entspannen, um den langen Rückflug gut zu überstehen.

Indien wird mir fehlen, es war eine wirklich schöne Zeit, die ich auf keinen Fall missen möchte. Das Land hat mich in einen Bann gezogen: Indien ist bunt, aber nicht nur durch seine Farben, sondern auch durch seine Kultur, Religionen und kulinarischen Besonderheiten.

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